Tradition wurde weitergeführt

Vor lauter rot- weißen Weihnachtsmannmützen konnte man die grünen Uniformen des Jugendfanfarenzugs Belzig kaum noch erkennen.

In diesem Jahr starteten die Repräsentanten der Stadt Belzig von Position 61. Und wie man erfuhr, war das gerade mal die Hälfte des großen Umzugs, welcher am 08.12. durchgeführt wurde.
Der Bus der Firma Wetzel, gefahren durch den schon fast zum Privatchouffeur gewordenen Dieter Stolle aus Cammer, war nicht nur mit Musikern besetzt. Auch viele Eltern fanden den Weg in den Bus.
Eine lustige Busfahrt nach Brandenburg fand statt. Im Wechsel Eltern/ Kinder wurde der Bus durch Lieder unterhalten.
Angekommen in Brandenburg hatte der Verein noch etwa eine Stunde Zeit, sich umzuziehen und zum Planen, für die am 14.12. stattfindende Weihnachtsfeier in Dahnsdorf. (Artikel wird folgen)

Dann war es endlich soweit…
Um kurz nach 16.00 Uhr startete der Umzug. Der Fanfarenzug verbreitete mit ihrem speziell für diesen Tag einstudierten Titel „Jingle Bells“ gute Laune. Das Funkeln in den Augen der Zuschauer war kaum zu übersehen.
Soviel weihnachtliche Stimmung wurde schon lange nicht mehr verbreitet. Selbst den Mitgliedern des Jugendfanfarenzugs war die gute Laune anzumerken. Jeder strahlte über das ganze Gesicht. Und selbst die Eltern und restlichen Betreuer sahen mit ihrem Weihnachtsmannmützen köstlich aus. Auch schon zur Tradition geworden ist die Verkleidung als Weihnachtsmann von zwei Vereinsmitgliedern geworden. Sie verteilten Süßigkeiten an die Kinder am Straßenrand. In diesem Jahr hatten die Musiker Glück. Denn von der eisigen Kälte im letzten Jahr war dieses Mal nichts zu bemerken, oder es lag einfach daran, dass sich alle schön warm angezogen hatten…
An insgesamt drei Bühnen marschierte der Verein mit dem neuen Titel vorbei, um weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Da Zwischenzeitlich der Umzug etwas ins Stocken geriet, plante der Verein kurzfristig um und es wurden im Stand Showtitel wie Foxtrott, Spanien, Babylon, I beliebe I can fly o.ä. gespielt. Da in diesem Jahr nicht nur der Glücksengel auf unserer Seite stand (mit dem angenehmen Wetter), sondern auch der kleine Pechteufel (eine Tom-Tom ist in Belzig liegen geblieben, daher konnte eine Person nicht mitspielen), wurde kurzerhand eine neue Instrumentengruppe eingeführt. Melanie (ohne Instrument) wurde als verlängerter Arm zwischen dem musikalischen Leiter (er befindet sich weit hinten) und der Stabführerin (sie befindet sich ganz vorne) genutzt.
Nach 1,5 Stunden marschieren waren alle dann sehr erschöpft und wollten dann nur noch nach Hause.
Wir möchten uns hiermit noch einmal ganz herzlich für die wie immer liebevolle Betreuung während des Auftrittes bedanken.

Übrigens, wer Interesse hat auch solch einen Auftritt einmal mitzuerleben, der kann bei uns ein Instrument lernen.

Karsten Gebbert
Jugendfanfarenzug Belzig e.V.